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Zehn Jahre Technical Centre East

: Okuma


Okuma, in Österreich vertreten durch die precisa CNC-Werkzeugmaschinen GmbH, begrüßte im Juni 80 exklusiv geladene Gäste, um das zehnjährige Bestehen seines Technologiezentrums im österreichischen Parndorf zu feiern. Neben einem Rückblick auf die erfolgreiche letzte Dekade gewährte das Unternehmen auch einen Ausblick auf die Zukunft: Okuma präsentierte seine neuesten Smart Factory Solutions, welche die Kontrolle, Aufzeichnung und Analyse von Big Data ermöglichen, um die Qualität und Effizienz in der Fertigung zu steigern.

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Die Okuma Ingenieure präsentierten die umfassenden Smart Factory Solutions.

Die Okuma Ingenieure präsentierten die umfassenden Smart Factory Solutions.

Ausgestattet mit den neuesten CNC-Werkzeugmaschinen bieten die Okuma Technical Centres (OTC) eine hervorrragende Testumgebung für Kunden aus einer Vielzahl an Industrien. Innerhalb von vier Autostunden ist das OTC East für Kunden der meisten osteuropäischen Länder gut zu erreichen, der Flughafen Wien befindet sich ebenfalls in unmittelbarer Nähe. Gemäß dem Zweck des Technologiezentrums nutzte Okuma die Jubiläumsfeier, um seinen Kunden neue Optimierungsmöglichkeiten aufzuzeigen und Technologien für die loT-basierten Fabriken von morgen zu präsentieren.

Die Okuma-Ingenieure stellten die Smart Factory Solutions vor und betonten die Vorteile von Industrie 4.0 für die Effizienz, Kostenersparnis und die Verkürzung von Lieferzeiten. Die neuen Lösungen konsolidieren den gesamten Planungs- und Fertigungsprozess. Während eines Live-Interviews erläuterte Jürgen Kläser, Senior Manager Application / FA bei Okuma Europe: „Wir erhalten viele Anfragen von Kunden, die nach Wegen suchen, ihre Ausrüstung effizienter einzusetzen. Unsere Smart Factory Solutions decken genau diesen Bedarf ab.“

Visualisierung als entscheidender Faktor

Der Machine Status Monitor bildet die gesamte Fabrikanlage ab und zeigt mitunter Betriebsberichte, Prozess- und Alarm-Verläufe sowie Stillstandzeiten. „Visualisierung hilft uns, neue Möglichkeiten zu erkennen, um die Produktion zu optimieren“, erläuterte Kläser. „Unsere Smart Factory Solutions tragen dazu bei, Verluste durch vorbeugende Wartung zu reduzieren und ermöglichen den Kunden, Stillstandzeiten so zu planen, dass sie so kurz wie möglich andauern.“ Die intelligente CNC-Steuerung
sammelt, speichert und verarbeitet durchgehend große Datenmengen. Dieser Lernprozess erlaubt kontinuierliche Optimierungen mit jeder Anwendung. Mit dem Okuma 3D Virtual Monitor lassen sich die Programme vor der Bearbeitung auf der Maschine testen und bei Bedarf modifizieren. Das Tool leitet die Modelldaten direkt von den Konstruktionsdatensätzen ab. Simuliert wird der aktuelle NC oder ISO Code. Anwender wissen im Voraus, ob das gewünschte Teil sicher, schnell und akkurat produziert werden kann. Kostspielige Reparaturen und Stillstandzeiten werden so vermieden.

Gäste aus Österreich, der Tschechischen Republik, Kroatien, Ungarn und Slowenien verfolgten die unterschiedlichen Bearbeitungsdemonstrationen an den Okuma Maschinen. Gezeigt wurden Anwendungen wie Portrait-Fräsen, Wälzschälen und Wälzfräsen ebenso wie Arbeitsprozesse, die auf Okumas Intelligent Technology zurückgreifen. Da Automatisierungstechnik ein Schlüsselbestandteil für Smart Manufacturing ist, stieß auch die Integration von HALTER-Robotern zum Be- und Entladen von Okuma Werkzeugmaschinen auf großes Interesse bei den Kunden.

Smart Factory Solutions auf der EMO

Okuma präsentiert seine Smart Factory Solutions zusammen mit den neuesten Werkzeugmaschinen auf der diesjährigen EMO Hannover (Halle 27, Stand D20). Zu den Highlights zählen mitunter die laserbestückten Super-Multitasking-Maschinen der LASER EX-Reihe.
Die Okuma Ingenieure präsentierten die umfassenden Smart Factory Solutions.
Das Management von Okuma Europe sprach über die Zukunft des Unternehmens und seine Smart Factory Solutions. V.l.n.r.: Ingo Meyer, Senior Vice President Sales, Takeshi Yamamoto, CEO Okuma Europe GmbH, Jürgen Kläser, Senior Manager Application / FA.
In zahlreichen Bearbeitungsdemonstrationen präsentierte Okuma mitunter integrierte Lösungen für die Automation, wie zum Beispiel robotergestütztes Be- und Entladen.


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