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Wettbewerbsreife Ausbildung

: DMG MORI


Um ihre Lehrlinge für das produktive Arbeiten im Betrieb fit zu machen, werden in der Thöni Akademie moderne CNC-Bearbeitungszentren von DMG MORI eingesetzt. Auf zwei Fräs- und einem Drehbearbeitungszentrum erfolgt eine praxisnahe Ausbildung zum Zerspanungstechniker und Maschinenbautechniker. Autor: Georg Schöpf / x-technik

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Das 5-Achs-Bearbeitungszentrum DMU 80 monoBLOCK® bietet genug Leistungsreserven für die Ausbildung. Optimale Zugänglichkeit ist dabei ein wichtiges Kriterium, um Lehrlingen und Ausbildern gleichzeitig Einblick in den Arbeitsraum zu gewähren.

Das 5-Achs-Bearbeitungszentrum DMU 80 monoBLOCK® bietet genug Leistungsreserven...

„Die Produktivität eines Unternehmens beginnt bereits in der Ausbildung“, eine Aussage die aufgrund des akuten Facharbeitermangels zunehmend an Bedeutung gewinnt. Daher setzten auch immer mehr Unternehmen in Österreich wieder auf eine eigene Lehrlingsausbildung. Selbstverständlich müssen dabei die grundlegenden Fertigkeiten der Metallbearbeitung erlernt werden, wenn man sich für den Beruf des Zerspanungstechnikers entscheidet. Mit eigener Hand und Feile ein Werkstück zu bearbeiten, vermittelt das Gefühl, wo und wie der Span entsteht. Denn ob von Hand oder mit modernen Dreh- oder Fräsmaschinen, die Grundlagen der Spanabhebung bleiben die gleichen. Da aber in Fertigungsbetrieben, wie der Thöni Industriebetriebe GmbH in Telfs (T), immer mehr hochmoderne Werkzeugmaschinen zum Einsatz kommen, ist es naheliegend, auch in der Ausbildung entsprechendes Equipment einzusetzen.

Im Rahmen der Thöni-Lehre werden die Berufsbilder des Maschinenbautechniker, des Zerspanungstechnikers und des Mechatronikers angeboten. „Wir haben derzeit 40 Lehrlinge in der Ausbildung, die von den beiden Standorten im Metallwerk Landeck und dem Hauptsitz in Telfs stammen“, schildert Anton Fink, Produktionsleiter des Metallwerkes Landeck und gleichzeitig Ausbildungsleiter bei Thöni.

Ohne CNC geht’s nicht mehr

Sowohl bei Maschinenbautechnikern als auch Zerspanungstechnikern ist die Ausbildung im Bereich der CNC-Bearbeitung nicht mehr wegzudenken. Um die Lehrlinge auf die Herstellung komplexer Teile vorzubereiten, werden in der Lehrwerkstätte bei Thöni Bearbeitungszentren von DMG
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Die ecoMill 635 V dient zur Vermittlung der grundlegenden CNC-Fräsbearbeitung.

Die ecoMill 635 V dient zur Vermittlung der grundlegenden CNC-Fräsbearbeitung.

MORI eingesetzt. Die Lehrwerkstätte ist Teil der Thöni-Akademie, die unter anderem auch das Technische Gymnasium Telfs beherbergt – eine Kooperation des BORG Telfs mit der Thöni Industriebetriebe GmbH. Diese Schule bietet die Möglichkeit, die Lehre zum Mechatroniker oder Maschinenbautechniker – ergänzt um die Maturareife – zu absolvieren.

Für die Drehbearbeitung setzt die Lehrwerkstatt eine Universal-Drehmaschine NEF 400 in Verbindung mit der Steuerung Siemens 840D solutionline mit ShopTurn ein. Der Einsatz von Hightech-Komponenten macht effizientes und präzises Drehen auf höchstem Niveau auch für Einsteiger möglich. Die Maschine verfügt über einen 12-fach Werkzeugrevolver VDI 30 und einen hydraulisch gesteuerten Reitstock. „Durch das massive Gussbett bietet die NEF 400 eine erhöhte Steifigkeit und verzeiht dadurch auch höhere Belastungen, wie sie in der Ausbildung durchaus vorkommen können“, erklärt Wolfgang Prähauser, Product Sales Manager Ausbildung bei der DMG MORI SEIKI Austria GmbH. Neben diesen Merkmalen überzeugt die Universal-Drehmaschine laut Prähauser auch mit einem in dieser Klasse extrem guten Verhältnis von Aufstellfläche zu Arbeitsraum. So bietet der Arbeitsraum die Möglichkeit Werkstücke bis ø 350 x 650 mm auf lediglich 4,2 m² zu bearbeiten.

Für die Fräsbearbeitung entschied man sich für zwei unterschiedliche Maschinen. Hier kommen eine ecoMill 635 V und eine DMU 80 monoBLOCK® zum Einsatz.

Grundlegende Fertigkeiten der CNC-Bearbeitung

Die
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Die NEF 400 verfügt über ein robustes Gussbett und verzeiht damit auch gröbere Fehler, die in der Ausbildung gelegentlich vorkommen können.

Die NEF 400 verfügt über ein robustes Gussbett und verzeiht damit auch gröbere...

ecoMill 635 V bietet mit einem Arbeitsbereich von 635 mm x 510 mm x 460 mm genug Platz für produktionsnahe Ausbildungsteile. Das 3-Achs-Bearbeitungszentrum basiert auf einem C-Frame Graugussbett für hohe Steifigkeit und Schwingungsverhalten. „Für höchste Anforderungen in der Produktion wurden Kugelrollspindeln der höchsten Güteklasse, rollengeführte Linearwälzführungen und eine 12.000 min–1 Spindel miteinander kombiniert“, geht Wolfgang Prähauser ins Detail. Ein umfangreicher Optionsbaukasten, mit zum Beispiel direktem Wegmesssystem oder Produktionspaket mit 12 bar IKZ-Anlage (20 bar mit Papierbandfilter und 600 l Tank optional) und 30er-Werkzeugmagazin, steht ebenfalls zur Auswahl.

Mit 13 kW hat die Spindel genug Leistung, um auch anspruchsvolle Werkstoffe zu zerspanen. „In der Ausführung mit 3-Achsen werden auf dieser Maschine die grundlegenden Fertigkeiten der CNC-Bearbeitung vermittelt. Auch die ecoMill 635 V ist aufgrund ihrer robusten Bauweise bestens für die Ausbildung geeignet, ohne dabei auf Präzision verzichten zu müssen“, bestätigt Anton Fink.

Ausbildung bis 5-Achsbearbeitung möglich

Bereits im Jahre 2010 wurde zur 5-Achs-Bearbeitung eine DMU 80 monoBLOCK® angeschafft. Diese Maschine bietet eine optimale Zugänglichkeit zum Arbeitsraum, was im Ausbildungsbetrieb ein erheblicher Vorteil ist, da Lehrlinge und Ausbilder oft gemeinsam problemlos Zugang zum Werkstück benötigen.

Die 5-Achs Maschine ist mit einer 15 kW Spindel mit bis zu 130 Nm und 12.000 min–1 ausgestattet und bietet somit
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Die Thöni Akademie in Telfs beherbergt sowohl die Thöni Akademie, als auch das Technische Gymnasium Telfs, eine Kooperation zwischen der Thöni Industriebetriebe GmbH und dem BORG Telfs.

Die Thöni Akademie in Telfs beherbergt sowohl die Thöni Akademie, als auch...

auch für weiterführende Ausbildungsthemen genug Leistungsreserven. In den 40 Werkzeugplätzen des Magazins finden sämtliche Werkzeuge, die in der Ausbildung benötigt werden, bequem Platz. „Die Lehrlinge bekommen bei uns sämtliche Grundlagen vermittelt, die sie im Produktionsalltag später benötigen“, erklärt Fink. „Daher setzen wir Maschinen ein, die eine möglichst produktionsnahe Ausbildung ermöglichen“, so der Ausbildungsleiter weiter.

Thöni Akademie gewinnt Ausbildungswettbewerb

Auch dieses Jahr hat DMG MORI wieder den Ausbildungswettbewerb „INNOVATION MEETS EDUCATION“ ausgeschrieben. Ein Team der Thöni Akademie konnte dabei mit der Entwicklung eines Telepräsenzroboters den Wettbewerb für sich entscheiden. (Anm.: wir berichteten bereits in der Ausgabe 5/Oktober 2014).

Das Team, bestehend aus Adel Benattia und Julian Auer, zwei Lehrlingen der Thöni Akademie, sowie Jakob Kapeller und Pino Musak, beides Schüler des Technischen Gymnasiums Telfs, hatte dabei von der Entwicklung, Kalkulation bis zur mechanischen und elektronischen Umsetzung ein umfangreiches Pensum an Arbeiten zu bewältigen. „Die Anforderungen, die bewältigt werden mussten, gingen weit über den Schulstoff hinaus“, bemerkte dazu SR Dipl. Päd. Christian Raich, Bereichsleiter Technik-Thöni am BORG Telfs, der das Wettbewerbsteam betreut hat. „Sie haben,
neben ihrer Schul- und Ausbildungszeit, viel zusätzliche Zeit und Energie investiert“, lobt er seine Schützlinge.

Ein wesentlicher Teil dieser Aufgaben lag natürlich in der Herstellung der mechanischen Komponenten des Roboterfahrzeuges. Das Spektrum reichte von komplexen Drehteilen für den Antriebstrang bis hin zu aufwändigen Frästeilen für Chassis und Anbauteile und zeigte anschaulich die hohe Qualität der Ausbildung in der Thöni Akademie.


Das 5-Achs-Bearbeitungszentrum DMU 80 monoBLOCK® bietet genug Leistungsreserven für die Ausbildung. Optimale Zugänglichkeit ist dabei ein wichtiges Kriterium, um Lehrlingen und Ausbildern gleichzeitig Einblick in den Arbeitsraum zu gewähren.
Die ecoMill 635 V dient zur Vermittlung der grundlegenden CNC-Fräsbearbeitung.
Die NEF 400 verfügt über ein robustes Gussbett und verzeiht damit auch gröbere Fehler, die in der Ausbildung gelegentlich vorkommen können.
Die Thöni Akademie in Telfs beherbergt sowohl die Thöni Akademie, als auch das Technische Gymnasium Telfs, eine Kooperation zwischen der Thöni Industriebetriebe GmbH und dem BORG Telfs.
Das Siegerprojekt: Ein Telepräsenzroboter, der kameraüberwacht und ferngesteuert gefährliches Terrain erkunden kann.
Die Preisträger des DMG MORI Ausbildungswettbewerbs (v.l.n.r.): Jakob Kapeller, Schüler Thöni Akademie, Adel Benattia, Lehrling Thöni, Julian Auer, Lehrling Thöni, und Pino Musak, Schüler Thöni Akademie, mit Gebhard Aberer, Geschäftsführer DMG MORI SEIKI Austria GmbH.


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