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Tool-Tuning 2.0 für Stanz- und Umformwerkzeuge

: Eifeler Austria


Wenn anspruchsvolle Anwendungen Standard-PVD-Schichten an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit stoßen lassen, sind andere spezialisierte Verfahren gefragt. Eifeler Austria bietet dazu Duplex PVD als doppelte Absicherung: Die Technologie gilt vor allem im Bereich der Umformung hochfester Bleche als leistungsfähige Alternative zur CVD-Beschichtung – und sorgt bei kurzen Lieferfristen für signifikant höhere Standzeiten.

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Duplex-Behandlung – die leistungsfähige Alternative zur CVD-Beschichtung. (Bilder: Eifeler Plasma Beschichtungs GmbH)

Duplex-Behandlung – die leistungsfähige Alternative zur CVD-Beschichtung....

Die PVD-Beschichtung ist in der Metall- und Kunststoffverarbeitung sowie im Druckguss mittlerweile unverzichtbar, um Leistung und Lebensdauer von Werkzeugen zu optimieren und um noch effizientere Produktionsabläufe zu gewährleisten. Bei der Duplex-Behandlung, die Eifeler Austria am Standort in Wien anbietet, erfolgt thermochemisches Plasmanitrieren gemeinsam mit der Abscheidung einer PVD-Schicht in einem einzigen Bearbeitungsprozess. Dieses kombinierte Verfahren führt zu einer definierten Erhöhung der Oberflächenhärte des Werkzeugwerkstoffes. Das sorgt für wesentlich mehr Leistungsfähigkeit der PVD-Beschichtung und deutlich erhöhte Aufnahmefähigkeit für Druckbelastungen. Zusätzlich wird auch die Stützwirkung für die Hartstoffschicht verstärkt. „Vor allem im Bereich der Umformung hochfester Bleche und bei geringen Werkzeugtoleranzen hat sich Duplex PVD als Alternative zur CVD-Beschichtung etabliert“, erklärt Viktor Gorgosilits, Geschäftsführer der Eifeler Plasma Beschichtungs GmbH. „Zudem können wir deutlich kürzere Bearbeitungs- bzw. Lieferzeiten garantieren.“

Positive Effekte für hochfeste Bleche

In der Duplex-Behandlung erfolgt der ideale Aufbau eines Härtegradienten vom Werkzeugkern über den Randbereich bis zur Werkzeugoberfläche. Daraus resultieren speziell für die Bearbeitung von hochfesten Blechen zahlreiche positive Effekte. Durch die Beschichtungstemperatur von rund 500 °C bleibt die hohe Maßgenauigkeit der Werkzeuge erhalten und eine Nachwärmebehandlung ist nicht erforderlich. Darüber hinaus kommt es zu keinem Verzug am Werkzeug und polierte Oberflächen bleiben erhalten. „Besonders wichtig ist natürlich,
dass unsere Kunden auch durch die verbesserte Wirtschaftlichkeit profitieren“, betont die kaufmännische Leiterin Kathrin Gorgosilits. „Durch Duplex PVD werden signifikant höhere Standzeiten sowie deutlich reduzierte Rüst- und Werkzeugkosten erzielt.“

Bestens etabliert

Grundsätzlich sind alle beschichtungsfähigen bzw. hochlegierten Werkzeugstähle für die Duplex-Behandlung geeignet. Ebenso wie bei Werkzeugen für die Umformung hochfester Blechwerkstoffe hat sich das Verfahren in den Bereichen Tiefziehen, Stanzen, Biegen und Pressen bestens etabliert. Duplex PVD kommt dabei vor allem in Kombination mit bewährten Eifeler-Schichtsystemen wie VARIANTIC, EXXTRAL form oder TiN zum Einsatz.

Zusätzliche Oberflächenpolitur

Oberflächen vorab optimal aufzubereiten ist unerlässlich für maximale Leistungsfähigkeit und exzellente Oberflächengüte bei der Duplex-Behandlung. Für Umformwerkzeuge sind Rauigkeiten von Rz < 2 µm empfehlenswert. Deshalb setzt Eifeler auch bei den Vorbearbeitungssystemen auf allerneueste Technologien und bietet eine ergänzende Oberflächenbehandlung an. „Mit unserer zusätzlichen Vorbearbeitung ,Oberflächenpolitur spezial' wird Duplex PVD zum Tool-Tuning 2.0 für Stanz- und Umformwerkzeuge“, betont Viktor Gorgosilits abschließend.

Duplex-Behandlung – die leistungsfähige Alternative zur CVD-Beschichtung. (Bilder: Eifeler Plasma Beschichtungs GmbH)
Duplex PVD ist bereits bestens etabliert beim Umformen, Stanzen, Pressen und Ziehen.
Mag. Kathrin Gorgosilits und Viktor Gorgosilits, Eifeler Austria: „Besonders wichtig ist natürlich, dass unsere Kunden durch die verbesserte Wirtschaftlichkeit profitieren. Durch Duplex PVD können signifikant höhere Standzeiten sowie deutlich reduzierte Rüst- und Werkzeugkosten erzielt werden.“ (Bild: Marion Kunst)


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