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Sollablaufanalyse zeigt Möglichkeiten zur Prozessoptimierung

: ams.Solution


Die auf den Bau von Schleif- und Poliermaschinen spezialisierte Berger Gruppe hat im Dezember 2016 entschieden, ams.erp unternehmensweit einzuführen. Die Implementierung der integrierten Geschäftssoftware begann im März 2017. Die beiden Monate dazwischen hat der Sondermaschinenbauer genutzt, um die Entscheidung für das neue ERP-System mit einer Sollablaufanalyse abzusichern.

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Mit dem ams.erp-System bietet die ams.erp Solution GmbH einen speziell entwickelten Lösungsbaukasten entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Vertrieb bis zum Service.

Mit dem ams.erp-System bietet die ams.erp Solution GmbH einen speziell entwickelten...

Gemeinsam mit den Organisationsberatern der ams.group hat Berger ein Geschäftsprozessmodell erstellt, das die Wertschöpfungskette des Unternehmens vollständig wiedergibt. Das Prozessmodell setzt im Vertrieb an und verläuft über Auftragsannahme, Konstruktion (über das voll integrierte PDM), Arbeitsvorbereitung, Fertigung, Einkauf (inkl. der automatisierten Verarbeitung von Eingangsrechnungen), Versand, Montage und Inbetriebnahme bis zum Servicemanagement. Teilschritt für Teilschritt schlüsselt das Modell auf, wann wer im Unternehmen welche Informationen verarbeiten muss, damit die übrigen Projektbeteiligten ihre Prozesse rechtzeitig planen, steuern und überwachen können. Um die Anwender frühestmöglich mit ihren Aufgaben vertraut zu machen, haben die ams-Berater unmittelbar aus dem Prozessmodell abgeleitet, wie die Benutzeroberflächen von ams.erp die Sollabläufe abbilden werden.

Prozessmodell bringt Transparenz

„Sicherlich haben wir uns auch schon im Auswahlverfahren recht intensiv mit diesen Themen auseinandergesetzt“, sagt Jens Neumann, der als stellvertretender Betriebsleiter der Berger Gruppe die Einführung von ams.erp koordiniert. „Die jetzt vorliegende Sollablaufanalyse zeigt jedoch noch einmal viel unmittelbarer und umfassender, wie ams.erp unser Projektgeschäft unterstützen kann und was wir als Anwender dazu beitragen müssen.“ Sehr aufschlussreich, so Neumann weiter, sei dies gerade auch im Vergleich zum Lastenheft, das Berger im Vorfeld der ERP-Auswahl zusammen mit dem Beratungsunternehmen UBK erstellt hatte. Denn während das Lastenheft vor allem die Funktionalitäten beschrieb, die das ERP-System mitbringen sollte, konzentriert sich das Geschäftsprozessmodell nun auch auf die Anforderungen in der Ablauforganisation
der Berger Gruppe.

„Als Sondermaschinenbauer fertigen wir konstruktionsbegleitend. Für den Erfolg unserer Projekte ist es daher extrem wichtig, dass alle Beteiligten darüber informiert sind, wie weit die Kollegen in den anderen Bereichen bereits gekommen sind und wann sie welche Aufgaben angehen wollen“, erklärt Jens Neumann „Nach dem starken Geschäftswachstum der vergangenen Jahre haben wir mit dem Prozessmodell hier einiges an Transparenz zurückgewonnen.“

Abläufe wirtschaftlicher gestalten

Die Geschäfte der Berger Gruppe laufen gut. Seit 2010 hat sich die Zahl der Mitarbeiter auf mittlerweile 145 verdoppelt. Vor diesem Hintergrund war es besonders hilfreich, die Rollen, Aufgaben und Zuständigkeiten im Unternehmen präzise herauszuarbeiten, noch bevor die Implementierung der neuen ERP-Software startet. Zumal die Prozessanalyse eine Reihe von Möglichkeiten aufgedeckt hat, wie Berger spezifische Abläufe wirtschaftlicher gestalten kann. So zum Beispiel bei der Rückabwicklung von reklamierten Teilen. Aktuell ist dafür der Service verantwortlich. Hier zeigt das Modell eindeutig auf, dass es effizienter wäre, den Prozess im Einkauf aufzuhängen, da er dort seinen Ausgang nimmt.

Mit dem ams.erp-System bietet die ams.erp Solution GmbH einen speziell entwickelten Lösungsbaukasten entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Vertrieb bis zum Service.
Im Zuge einer Sollablaufanalyse wurde ein Geschäftsprozessmodell erstellt, das die Wertschöpfungskette des Unternehmens wiedergibt und aufzeigt, wann wer im Unternehmen welche Informationen verarbeiten muss.


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