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Rasante Entwicklungen in der Dentaltechnik

: W&H


Das familiengeführte Unternehmen W&H Dentalwerk, mit Stammsitz in Bürmoos, ist mit rund 1.000 Mitarbeitern und einer Exportquote von 95 % weltweit auf Erfolgskurs. Auch wenn nach wie vor der Schwerpunkt der Produktion bei Hand- und Winkelstücken für die Präparation von Zähnen liegt, gehören Hygiene- und Sterilisationsgeräte seit rund 15 Jahren zum erweiterten Produktportfolio. Die kontinuierliche Anpassung der Produkte an sich ändernde technische Anforderungen verlangt nach innovativen, flexiblen und gut ausgebildeten Mitarbeitern.

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Die kontinuierliche Anpassung der Produkte an sich ändernde technische Anforderungen verlangt nach innovativen, flexiblen und gut ausgebildeten Mitarbeitern.

Die kontinuierliche Anpassung der Produkte an sich ändernde technische Anforderungen...

Seit rund 120 Jahren produziert das Salzburger Dentalwerk zahnmedizinische Instrumente und Präzisionswerkzeuge, die einer ständigen Weiterentwicklung unterliegen. „Kontinuierlich werden unsere Produkte dem neuesten technischen Standard angepasst. Man kann dabei nicht von großen technischen Änderungen sprechen, eher von einem Optimieren der Instrumente. Sie laufen heute leiser, schneller und sind kleiner“, fasst DI Johann Eibl, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Produktinnovationen bei W&H, die Entwicklung der vergangenen Jahre zusammen.

Technologische Veränderungen

Der sich nun abzeichnende Trend geht in eine ganz neue Richtung. Hier kann man von einem wirklich großen Schritt und nicht nur einer Weiterentwicklung sprechen. „Die neuen Geräte werden dem Anwender nicht mehr nur als Werkzeuge dienen, sondern gleichzeitig Informationen liefern. Die Elektronik wird, wie in der Autobranche Einzug halten und integrierte Sensoren werden Navigations- und Positionsinformationen weiterleiten. Daher haben wir schon vor Jahren mit der Produktion von Antrieben begonnen, um die Lücke – die Schnittstelle zum Antrieb – mit all ihren zukünftigen Funktionen zu schließen“, ist Eibl vom Einstieg in die Antriebsproduktion überzeugt. „Schon heute werden Winkelstücke mit Kupplungen ausgerüstet, die sich mit allen am Markt befindlichen Antrieben verbinden lassen. Sie können aber noch keine elektrischen Signale übertragen. Der Einzug der Elektronik und der Sensorik wird die Dentaltechnik in den kommenden Jahren revolutionieren. „Intelligenten Instrumenten“ gehört die Zukunft“, präzisiert Eibl weiter.

Die Anforderungen
an die Mitarbeiter, vor allem im Entwicklungsbereich, müssen damit Schritt halten. Welche Veränderungen und Kenntnisse in Zukunft gefragt sind und wo die Herausforderungen im Entwicklungsbereich von W&H liegen, schildert Herr Stefan Putz im nachfolgenden Interview:

Die kontinuierliche Anpassung der Produkte an sich ändernde technische Anforderungen verlangt nach innovativen, flexiblen und gut ausgebildeten Mitarbeitern.
Ob Einsteiger oder langjähriger Mitarbeiter, im hauseigenen Dentalübungslabor hat jeder die Möglichkeit, die Anwendung der entwickelten Geräte zu testen. (v.l.n.r. Johann Eibl, Stefan Putz)
W&H produziert Medizinprodukte für den Zahnmedizinbereich auf höchstem Präzisionsniveau.
Die Anforderungen im Entwicklungsbereich haben sich in den letzten Jahren geändert. Es ist nicht mehr der klassische Mechaniker, Maschinenbauer oder IT-Spezialist der gefragt ist, sondern immer öfter der „Allroundkünstler“ Mechatroniker.


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