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Produktions-Rundschleifmaschine

: Studer


Auf der EMO 2017 stellte Studer eine Erweiterung der S11, der kleinsten Produktionsrundschleifmaschine im Studer Portfolio, vor. Diese bietet nun die vielfältigen Vorteile der Studer Standard-Schleifzyklen und der Schleifsoftware für Offline-Programmierung StuderGRIND. Die Verwendung der Software StuderWINfocus auf einer Fanuc-Steuerung bietet die Basis für diese flexible Einsatzmöglichkeit, die den Kundennutzen wesentlich erhöht.

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Studer bietet die S11 in zwei verschiedenen Verschalungs-Ausführungen an: Die bestehende Version ist speziell ausgelegt für die Handbeladung oder die Kombination mit kleinen Handlingsystemen. (Bilder: Studer)

Studer bietet die S11 in zwei verschiedenen Verschalungs-Ausführungen an: Die...

„Klar hat der Kunde nach wie vor die Möglichkeit, mittels Mikrofunktionen sein Programm möglichst flexibel zu gestalten. Mit den Studer Standard-Schleifzyklen besitzt er jedoch nun auch auf der S11 ein Maximum an Komfort und Bediener-Unterstützung“, erklärt Christian Josi, Projektleiter bei Studer. Die einheitliche Steuerungsplattform garantiert eine Durchgängigkeit der Programme aller Maschinen mit Windows-Betriebssystem, unabhängig davon, ob das Programm direkt auf der Steuerung programmiert oder mittels StuderGRIND extern generiert wurde.

Erweiterter Applikationsbereich

Die Umstellung der S11 auf die neue Steuerung hat für die Anwender der kleinen kraftvollen Produktions-Rundschleifmaschine zahlreiche weitere Vorteile: Bislang konnten sie lediglich mit Schleifscheibenumfangsgeschwindigkeiten von 50 m/s (in Ausnahmefällen max. 80 m/s) arbeiten. Heute sind mit der Kombination aus Fanuc-Steuerung und StuderGRIND HSG-Bearbeitungen mit CBN-Schleifscheiben und Schleifgeschwindigkeiten bis zu 140 m/s möglich. Dafür wurde speziell für die S11 eine neue Hochgeschwindigkeitsspindel konzipiert. Die S11 erzielt damit eine extrem hohe Abtragsleistung auf kleinstem Raum.

Ebenso erlaubt die S11 jetzt auch typische C-Achs-Applikationen wie Gewinde- und Formenschleifen. Möglich macht dies eine neue Variante des Werkstückspindelstocks mit C-Achs-Funktion in Kombination mit den Software-Modulen StuderThread oder StuderForm. Das Neu- und Umprofilieren von Schleifscheiben durch eine optimierte Ausräumstrategie mit StuderDress und die Bearbeitung von Längskonturen mit
StuderContour erweitert zudem den Applikationsbereich für die S11.

Die neue S11 verfügt darüber hinaus über das SBS Dynamic Balance System. Dieses kombinierte System zur Anschlifferkennung mittels Körperschallmessung und zum halb- bzw. vollautomatischen Auswuchten der Schleifscheiben senkt die Nebenzeiten durch verringertes Luftschleifen. Auch erlaubt es eine Prozessüberwachung – beispielsweise die Beobachtung von Schleifpegelgeräuschen.

Optimierte Zugänglichkeit und Automationsverschalung

Studer bietet die S11 in zwei verschiedenen Verschalungs-Ausführungen an: Die bestehende Version ist speziell ausgelegt für die Handbeladung oder die Kombination mit kleinen Handlingsystemen. Die neue Verschalung ist optimiert für die vertikale Beladung mit Dachluke. Sie empfiehlt sich damit für eine verkettete Fertigung, bei der die Maschinen über Portalkrane be- und entladen werden.


Studer bietet die S11 in zwei verschiedenen Verschalungs-Ausführungen an: Die bestehende Version ist speziell ausgelegt für die Handbeladung oder die Kombination mit kleinen Handlingsystemen. (Bilder: Studer)
Die neue Verschalung ist für die vertikale Beladung mit Dachluke optimiert.
Die neue HSG-Spindel ermöglicht Schnittgeschwindigkeiten bis zu 140 m/s.
Mit den externen Tools von StuderGRIND und dem neuen Futter-Werkstückspindelstock können auf der S11 auch Gewinde und Polygone geschliffen werden.


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EMO, Rundschleifmaschinen

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