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Mechatronischer Innovator

: precisa


Die neue Okuma-Steuerung OSP-P200 integriert ausfallsicheres, echtzeitfähiges CNC-Betriebssystem, den Komfort von Windows XP und ein innovatives Kollisions-Vermeidungssystem namens CAS. Okuma ist nicht nur einer der größten Werkzeugmaschinenhersteller der Welt, sondern auch der einzige, der bis heute eigene CNC-Steuerungen, Antriebe und Wegmesssysteme entwickelt und produziert.

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Nach Einschätzung des in Österreich exklusiven Vertriebs- und Servicepartners für Okuma-Maschinen, die precisa CNC Werkzeugmschinen GmbH, kann die neue OSP P-200, und insbesondere CAS, vor allem den Anwendern der Okuma Dreh-Fräszentren einen echten Wettbewerbsvorteil verschaffen.

Nach Einschätzung des in Österreich exklusiven Vertriebs- und Servicepartners...

Jüngste Innovation ist die neue Okuma OSP-P200.

Die Systemarchitektur der Okuma OSP-P200-Steuerung verbindet die Vorteile von CNC und PC auf eine gleichermaßen ergonomische wie effiziente Weise. Die PC-CNC integriert zwei voneinander unabhängige Betriebssysteme – je ein eigenes für bedienerorientierte PC-Funktionen und für den betriebssicheren CNC-Betrieb. Gemeinsame Plattform ist ein kompaktes, in das Bedienpult integriertes CPU-Rack mit Intel Pentium M Prozessor, industriekonformer Festplatte, DRAM Arbeitsspeicher sowie unterbrechungsfreier Spannungsversorgung. Ferner bietet die P200 diverse Schnittstellen wie ServoLink für Antriebe und DeviceNet für die Interaktion mit Komponenten der Feldebene.

Echtzeitfähiges CNC-Betriebssystem

Okuma setzt bei der OSP auf Windows XP und parallel dazu auf ein unabhängiges, betriebssicheres CNC-Echtzeit-System für die eigentliche Steuerung der Maschinen-Funktionen – dadurch ist die Betriebssicherheit für die Produktion immer gewährleistet. Die neue Steuerungsarchitektur erweitert Okuma´s duales Programmier-Prinzip, nämlich die interaktive Programmierung mit automatischer Arbeitsplanerstellung (One-touch-IGF) und/oder DIN/ISO-Programmierung um eine dritte Säule mit Windows XP. Anwender können mit der Okuma P200 nun auch Windows-Applikationen wie etwa Excel nutzen, um z. B. Daten und Parameter in tabellarischer Darstellung komfortabel zu handeln.

Für
die externe Kommunikation bietet die Steuerung gängige PC-Schnittstellen. So sind zwei USB 2.0-Ports für den direkten Anschluss von externen Speichern, Digitalkameras etc. vorhanden – ebenso gibt es eine Ethernet-Schnittstelle „on Board“. Für die Anzeige von Daten und Grafik nutzt die Okuma P200 einen 15“-LCD in augenfreundlicher XGA Auflösung (1.024 x 768 pixel) in Touch-Screen-Ausführung.

CAS – das Kollisions-Vermeidungssystem

Ein echtes Highlight der P200 ist der neue Kollisionsschutz namens CAS. Mit CAS reduzieren Anwender ihren Zeitaufwand – und damit auch die Kosten – für das Einfahren von neuen NC-Programmen um bis zu 50 Prozent. Vor allem bei komplexen NC-Programmen verursacht das Einfahren die meisten Kollisionen. Die Kollisionsgefahr ist natürlich um so größer, je mehr Achsen gleichzeitig verfahren und interagieren. Moderne Dreh-Fräszentren verfügen nicht selten über neun und mehr lineare und rotative CNC-Achsen. Das Einfahren neuer Teile auf solchen Multiaxis-Maschinen ist daher sehr komplex. Bei umfangreichen Programmen dauert das Einfahren durchaus schon mehrere Stunden, was insbesondere bei Aufträgen mit kleinen Losgrößen wirtschaftlich kritisch sein kann.

Mit dem neuen Echtzeit-Kollisions-Vermeidungssystem CAS gelingt das Einfahren neuer NC-Programme deutlich sicherer und schneller. CAS simuliert nicht nur die virtuelle Bearbeitungssituation vor der Fertigung – CAS ermöglicht erstmals die Echtzeit-Prüfung während der Bearbeitung des ersten Teiles. Zudem wirkt CAS auch im manuellen Betrieb. So wird auch das manuelle Verfahren der Schlitten in der Simulation dargestellt. Und wenn dann z. B. die Spindel in Futternähe wegen drohender "Kollision mit Backe" nicht indexiert, lässt sich das Futter per Handrad in der C-Achse drehen, bzw. die Backe aus der Kollisionszone verfahren.

CAS verrechnet und prüft 0-Punkte, Werkzeug-Korrekturdaten und Programmbefehle stets vor der aktuellen Verfahrbewegung. Bei CAS zeigen sich die Vorteile der dualen Hochleistungs-Systemarchitektur der neuen Okuma-Steuerung. So laufen
die virtuelle Bearbeitung als auch die gleichzeitigen Achsbewegungen während der praktischen Zerspanung sowie der Soll-Ist-Vergleich synchronisiert mit max. Performance in unterschiedlichen Prozessen.
Damit die CAS funktioniert, müssen aber die notwendigen maschinenbezogenen Daten der Baugruppen wie Revolver, Reitstock, Gegenspindel Futter, Backen, Werkzeughalter, Schneidwerkzeuge, Klemmhalter und Wendeplatten im System hinterlegt sein. Daten des jeweiligen Maschinenmodells sowie diverses Standard-Zubehör stehen „ab Werk“ zur Verfügung.

Die Kombination macht’s aus

Nach Einschätzung des in Österreich exklusiven Vertriebs- und Servicepartners für OKUMA-Maschinen, die precisa CNC Werkzeugmschinen GmbH, Wien, kann die neue OSP P-200 und insbesondere CAS vor allem den Anwendern der OKUMA Dreh-Fräszentren einen echten Wettbewerbsvorteil verschaffen. Das gilt umso mehr mit der OSP P-200 ausgerüstete Neuentwicklungen wie die extrem vielseitigen Dreh/Fräszentren Multus B300 und B400 auch in maschinenbaulicher Hinsicht höchste Präzision, Performance, Flexibilität und Zuverlässigkeit versprechen. Wie der Markt die jüngsten Entwicklungen aufnimmt, muss sich natürlich erst noch zeigen. Sicher ist indes schon heute: Unter den weltweit bedeutenden Werkzeugmaschinenherstellern war und ist OKUMA ein wichtiger mechatronischer Innovator.


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