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Komplettprogramm für die Metallbearbeitung

: Stäubli


Stäubli zeigt auf der EMO ein maßgeschneidertes Roboterprogramm für Anwendungen in der Metallbearbeitung. Das Angebot umfasst Fräsroboter, Sechsachser für die Automation von Werkzeugmaschinen, ein mobiles Robotersystem für die Verkettung von Bearbeitungszentren sowie Spezialroboter für die Teilereinigung.

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Beim Tieflochbohren überzeugt der Sechsachser mit exzellentem Bahnverhalten und hoher Steifigkeit. (Bild: Audi)

Beim Tieflochbohren überzeugt der Sechsachser mit exzellentem Bahnverhalten...

Konstruktionsbedingt eignen sich Stäubli Roboter ganz besonders für die speziellen Anforderungen in der Metallbearbeitung, wo der direkte Kontakt mit Schleifstaub, Spänen und Kühlschmierstoffen tägliche Praxis ist. Auch die neue TX2-Generation zeichnet sich wie ihre Vorgänger durch eine voll gekapselte Bauweise aus. Die Maschinen erfüllen die Schutzart IP65 und haben innenliegende Kabel und Versorgungsleitungen. Eine durchdachte Handgelenkskonstruktion verhindert das Eindringen von Fremdkörpern. Bei der konstruktiven Auslegung der Hauptachsen haben die Entwickler zudem große Sorgfalt darauf verwendet, den kompakten Robotern komplexe Bewegungsprofile mit minimalem Platzbedarf zu ermöglichen. Stäubli Roboter kommen deshalb auch unter beengten Raumverhältnissen in Werkzeugmaschinen ausgezeichnet zurecht.



Für Einsatzfälle, bei denen die Roboter permanent der Beaufschlagung von Kühlschmierstoffen oder Spritzwasser ausgesetzt sind, empfiehlt Stäubli die zusätzlich geschützten HE-Roboter. Um einen störungsfreien Einsatz dieser Feuchtraumroboter zu gewährleisten, finden Edelstahlteile, Spezialdichtungen sowie besonders beschichtete Gehäuseteile Verwendung. Das Handgelenk der Maschine ist in IP67 gehalten und damit wasserdicht. Eine weitere Stäubli Innovation ist die vertikale Kabeldurchführung, bei der sich sämtliche Anschlüsse vor Kühlschmierstoffen und Spänen geschützt unter dem Roboterfuß befinden.

Live-Präsentationen auf der EMO

Wie geeignet diese Roboter sind, demonstriert Stäubli auf der
EMO. Das fängt bei der vollautomatischen Be- und Entladung von Werkzeugmaschinen an. Dabei lassen sich die HE-Roboter direkt in die Werkzeugmaschine integrieren. Diese prozesssicheren Lösungen bieten eine Reihe von Vorteilen: Das beginnt bei der Reduzierung der Nebenzeiten durch schnelle, vollautomatische Be- und Entladung der Maschinen, reicht über die Minimierung von Maschinenstillstandszeiten und endet beim teilautonomen Betrieb der Werkzeugmaschinen in mannlosen Schichten.

Auf der EMO zeigt Stäubli auch, wie präzise sich Teile mit dem sechsachsigen TX200 bearbeiten lassen. Als Anwendungsmöglichkeiten nennt der Hersteller eine ganze Reihe von Bearbeitungsverfahren wie Fräsen, Entgraten, Bohren und Gewindeschneiden. Dank der Reichweite des Roboters von 2.194 mm sind auch große Werkstücke zu bearbeiten. Weiterer Pluspunkt: Teure Nebenzeiten für die Be- und Entladung kennt der Roboter nicht.

Einen Blick in die nahe Zukunft gewährt Stäubli mit seinem kurz vor der Serienreife stehenden Robotersystem HelMo, das autonom fahren und navigieren kann. Mit einem Sechsachser der TX2-Baureihe ausgestattet, kann HelMo alle möglichen Arbeiten bis hin zur direkten Mensch-Roboter-Kooperation ausführen. Künftig soll das mobile System die Verkettung von unterschiedlichen Werkzeugmaschinen und Bearbeitungszentren übernehmen.

Halle 25, Stand A47

Beim Tieflochbohren überzeugt der Sechsachser mit exzellentem Bahnverhalten und hoher Steifigkeit. (Bild: Audi)
Der deckenmontierte Sechsachser beim Be- und Entladen einer Index Maschine. (Bild: Index)
Höchste Präzision gefragt: der Stäubli TX200 bei einer Messbohrung. (Bild: Audi)
Das mobile Robotersystem HelMo kann entweder Aufgaben vollautomatisiert in High-Speed bei höchster Präzision erledigen oder bei Bedarf dem Menschen kollaborierend zur Seite stehen. (Bild: Stäubli)
TX2-90L – neue Robotergeneration mit integrierten Safety-Funktionen. (Bild: Stäubli)
TX90 he – HE-Roboter von Stäubli sind für besonders harte Einsatzbedingungen unter Flüssigkeitsbeaufschlagung ausgelegt. (Bild: Stäubli)


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Roboterlösungen, EMO

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