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Intelligente Greifsysteme in Aktion

: Schunk


Wie die Handhabung in der Smart Factory konkret aussehen wird, zeigt Schunk auf der Hannover Messe 2017 anhand zahlreicher Live-Applikationen. Allein im Bereich der Mensch-Roboter-Kollaboration wartet das Unternehmen mit sechs unterschiedlichen Co-act-Demonstratoren auf – mit dem intuitiv bedienbaren Schunk Co-act Greifer JL1 als Highlight und dem EGP bzw. dem MPG in weiteren Hauptrollen.

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In dieser Anwendung führt ein Kuka LBR iiwa mit einem Schunk Co-act Greifer EGP einen Motoradapter zu einem Motorblock, positioniert ihn und hält ihn während der Verschraubung in Position. Feinjustage und Verschraubung erfolgen durch den Mitarbeiter per Hand.

In dieser Anwendung führt ein Kuka LBR iiwa mit einem Schunk Co-act Greifer...

„Um die Szenarien der Industrie 4.0, der Mensch-Roboter-Kollaboration sowie der Service- und Assistenzrobotik zu realisieren, braucht es intelligente, feinfühlige und hochvernetzte Greifsysteme, die Werkstücke selbstständig erkennen, permanent das Umfeld detektieren, sich autonom annähern und auch bei hoher Teilevarianz ein prozessstabiles und sicheres Handling gewährleisten“, erklärt Dr. Markus Klaiber, Technischer Geschäftsführer/CTO bei Schunk. Wie entsprechende Lösungen in der Praxis aussehen könnten, wird auf der diesjährigen HMI anhand zahlreicher Live-Anwendungen gezeigt.

Im Bereich der Mensch-Roboter-Kollaboration wartet Schunk mit sechs unterschiedlichen Co-act-Demonstratoren auf, die die Potenziale einer barrierefreien Zusammenarbeit von Mensch und Roboter eindrucksvoll veranschaulichen. Das Highlight ist der mit einer sensorischen Aura ausgestattete, intuitiv bedienbare Schunk Co-act Greifer JL1, der als intelligentes Greifmodul in der Lage ist, unmittelbar mit dem Menschen zu interagieren und zu kommunizieren. Zudem präsentiert Schunk mit der 5-Fingerhand Schunk SVH einen DGUV-zertifizierten MRK-Greifer.

Smarte Greifer werden zu Enablern für intelligente Handhabungsprozesse

Dass Greifsystemlösungen für die Industrie 4.0 schon heute realisiert werden können, zeigt Schunk am Beispiel eines Nutzentrenners für die Leiterplattenproduktion. Das smarte, elektromechanische Greifmodul Schunk EGL 90 Profinet vereint in der Applikation Handhabung, Bauteilvermessung und -identifikation sowie eine integrierte Qualitätskontrolle ohne externe Sensorik. Sämtliche vom Schunk Greifer erfassten Prozessdaten werden noch auf Ebene des Greifmoduls
in unmittelbar nutzbare Informationen verarbeitet. Sie stehen über eine einzige Schnittstelle sowohl innerhalb der Anlage zur Inline-Prozessregelung, als auch auf Cloudlösungen für Data Analytics zur kurz-, mittel- und langfristigen Prozessoptimierung zur Verfügung. Über ein webbasiertes Cockpit lassen sich die Informationen zur Bauteil- und Prozessqualität annähernd in Echtzeit auf beliebigen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets anzeigen und auswerten.

Digitaler Zwilling ermöglicht Simulation der virtuellen Fabrik

Um auch die Planung und Auslegung smarter Handling-Lösungen so einfach wie möglich zu gestalten, wird Schunk in Kooperation mit Siemens PLM Software seine elektrisch gesteuerten Greifsystemkomponenten vollständig als digitale Zwillinge einrichten. Mithilfe der digitalen Abbilder sollen Anwender und Systemintegratoren in die Lage versetzt werden, ihren Engineering-Prozess vom Konzept über Mechanik, Elektrik und Software bis hin zur virtuellen Inbetriebnahme parallel abzubilden und auch hochintegrierte Handhabungsszenarien in virtuellen Simulationsumgebungen realitätsnah zu plausibilisieren.

Halle 17, Stand B26




In dieser Anwendung führt ein Kuka LBR iiwa mit einem Schunk Co-act Greifer EGP einen Motoradapter zu einem Motorblock, positioniert ihn und hält ihn während der Verschraubung in Position. Feinjustage und Verschraubung erfolgen durch den Mitarbeiter per Hand.
Weiche Hülle, intelligenter Kern: Der Schunk Co-act Greifer JL1 ist ein MRK-Greifer, der unmittelbar mit dem Bediener interagiert und kommuniziert.
Hier setzt ein ABB-YuMi mit einem Schunk Co-act Greifer MPG-plus Elektronikkomponenten präzise in ein Gehäuse ein. Die Endmontage und Funktionsprüfung erfolgt durch den Mitarbeiter. Mensch und Roboter arbeiten Hand in Hand.



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Bericht in folgenden Kategorien:
Greifer, Robotik, HMI

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