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Innovation meets Education

: DMG MORI


Bereits zum zweiten Mal suchte DMG / MORI SEIKI AUSTRIA im Rahmen eines Ausbildungswettbewerbs den innovativsten CNC-Nachwuchs in Österreich. Mit 36 hochqualitativen Einreichungen und mehr als 70 Teilnehmern aus der Lehrlings- und HTL-Ausbildung wurde es der fachkundigen Jury nicht leicht gemacht.

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Die fachkundige Jury setzte sich aus Maria Gabriel, Wolfgang Rathner und Univ. Prof. Friedrich Bleicher zusammen.

Die fachkundige Jury setzte sich aus Maria Gabriel, Wolfgang Rathner und Univ....

Wenn es um die talentiertesten CNC-Nachwuchs-Kräfte Österreichs geht, dann sind technisches Know-how und Kreativität gefragt. Genau diese Fähigkeiten hat DMG / MORI SEIKI AUSTRIA im Rahmen des Ausbildungswettbewerbs „INNOVATION MEETS EDUCATION 2012“ gesucht und dazu sämtliche CNC-Ausbildungsstätten, Schulen und Unternehmen zur Teilnahme eingeladen. „Mit diesem jährlich stattfindenden Wettbewerb wollen wir zum einen die Talente unserer jungen Techniker fördern und zum anderen auch hervorragende Leistungen belohnen“, fasst Wolfgang Prähauser, zuständig für Ausbildungskonzepte bei DMG / MORI SEIKI AUSTRIA, der die Planung und Organisation des Nachwuchswettbewerbes leitete, zusammen.

Selbständigkeit und Kreativität waren gefordert

Der Wettbewerb richtet sich an Schüler und Lehrlinge, die sich in einer technischen Ausbildung befinden. Die Teilnehmer waren aufgefordert, ein Werkstück einzureichen, dass sie eigenständig konstruiert, programmiert und auf einer CNC-Werkzeugmaschine gefertigt hatten. „Eine weitere Aufgabenstellung war es, das fertige Bauteil einer dreiköpfigen Jury sowie den gesamten Teilnehmern und Besuchern der Preisverleihung zu präsentieren und die technische Herangehensweise darzulegen“, so Prähauser weiter. Neben den technischen Fähigkeiten konnte die fachkundige Jury aus Wirtschaft, Forschung und Kunst daher auch die soziale Kompetenz der Teilnehmer bewerten. Die Juroren waren die Künstlerin Maria Gabriel, Wolfgang Rathner, Geschäftsführer der Fill Gesellschaft m.b.H. sowie Univ. Prof. DI Dr. techn. Friedrich Bleicher, Leiter des Instituts für Produktionstechnik an der TU Wien.

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Das Sieger-Bauteil: Ein Teilapparat, hergestellt in rund 70 Stunden von Daniel Hatberger.

Das Sieger-Bauteil: Ein Teilapparat, hergestellt in rund 70 Stunden von Daniel...

Glückliche Sieger gekürt

Im Rahmen der größten Industriemesse in Österreich – der VIENNA-TEC in Wien – wurden die TOP 25-Einreichungen präsentiert und prämiert. Den 1. Platz belegte Daniel Hatberger, Produktionstechniker im 4. Lehrjahr bei der Kostwein Maschinenbau GmbH, der die Jury mit einem Teilapparat – gefertigt auf einer DMU 50 von DMG und einer Mazak QT10 – begeisterte. „Es freut mich natürlich außerordentlich, diesen tollen Wettbewerb gewonnen zu haben. Gleichzeitig möchte ich mich bei DMG / MORI SEIKI AUSTRIA, der Jury und natürlich meinem Arbeitgeber, der Firma Kostwein, herzlich bedanken“, freut sich Daniel Hatberger, Gewinner des Hauptpreises: ein Adventure-Wochenende für zwei Personen in der Area 47 in Sölden. Die Herstellung des Bauteils, wofür er rund zehn Konstruktions- und rund 60 Produktionsstunden benötigte, konnte er im Rahmen seiner Ausbildung bei Kostwein durchführen.

Den zweiten Platz erreichten Eric Nattrodt und Lukas Stotter von der HTL Lienz (4. Jahrgang) mit der Herstellung einer halbakustischen Oktavgitarre aus Aluminium und Messing, dessen Realisierung die beiden ca. 150 Stunden beanspruchte – der Lohn dafür war jeweils ein iPad. Dritte wurden Theresa Ebner, Florian Grossmaier, Fabio Gruszka, Andreas Habring und Maximilian Holzschuster von der HTL Salzburg (4. Jahrgang). Sie stellten in über 50 Stunden einen Sterlingmotor her und freuten sich über jeweils ein iPhone.

Hochqualitativer Wettbewerb bringt Erfahrungen

Einhellig war die Meinung der
Jury, dass sich die Einreichungen auf einem sehr hohen Niveau befanden. „Speziell die ersten sechs Plätze waren nahezu auf dem gleichen Level. Da hat vor allem die Kreativität in der Herangehensweise den Ausschlag gegeben“, begründet Wolfgang Rathner das Ergebnis und Prof. Bleicher ergänzt: „Solche Herausforderungen braucht das Land, Innovationen sind gefordert und sich zu messen ist wichtig. Es freut mich daher sehr, dass wir in Österreich über derart engagierte junge Fachkräfte verfügen.“

Und auch der Veranstalter DMG / MORI SEIKI AUSTRIA ist zufrieden: „Für die Teilnehmer ist dieser Wettbewerb eine ausgezeichnete Erfahrung – auf ein Ziel hinzustreben und sich mit anderen zu messen. Ich bin begeistert von der regen Teilnahme und freue mich schon auf das nächste Jahr“, resümiert Wolfgang Prähauser.

Die fachkundige Jury setzte sich aus Maria Gabriel, Wolfgang Rathner und Univ. Prof. Friedrich Bleicher zusammen.
Das Sieger-Bauteil: Ein Teilapparat, hergestellt in rund 70 Stunden von Daniel Hatberger.
Die TOP 25-Einreichungen wurden während der VIENNA-TEC 2012 präsentiert und prämiert.


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