Fachverlag x-technik
search
 

Schließen

PDF


IIoT-Plattform für den Maschinenbau

: DMG MORI


Mit dem Joint Venture ADAMOS (ADAptive Manufacturing Open Solutions) gründen DMG MORI, Dürr, Software AG, Zeiss und ASM PT eine strategische Allianz für die Zukunftsthemen Industrie 4.0 und Industrial Internet of Things. ADAMOS ist speziell auf die Bedürfnisse des Maschinen- und Anlagenbaus und seiner Kunden zugeschnitten.

/xtredimg/2017/Fertigungstechnik/Ausgabe216/14729/web/Pressebilder_ADAMOS-2.jpg
DMG MORI, Dürr, Software AG und ZEISS sowie ASM PT gründen mit der Cloud-Lösung ADAMOS eine strategische Allianz für die Zukunftsthemen Industrie 4.0 und Industrial Internet of Things.

DMG MORI, Dürr, Software AG und ZEISS sowie ASM PT gründen mit der Cloud-Lösung...

Die offene Plattform ADAMOS ist herstellerneutral und verbindet modernste IT-Technologie und Branchenwissen. Sie versetzt Maschinenbauer in die Lage, ihren Kunden mit geringem Aufwand erprobte Lösungen für die digital vernetzte Produktion anzubieten. Davon profitieren Maschinenbauunternehmen sowie ihre Lieferanten und Kunden, denen ADAMOS als Plattformdienstleister Zugang zu führenden Softwarelösungen bei voller Datenautonomie bietet.

„Bei der Digitalisierung muss der Maschinen- und Anlagenbau selbst Standards setzen und die Entwicklung vorantreiben. Das geht nur mit starken Partnern. Daher bieten wir mit ADAMOS ein offenes Netzwerk mit führendem Maschinenbau-, Produktions- und Software/IT-Know-how – von Maschinenbauern für Maschinenbauer, ihre Zulieferer und Kunden“, so Christian Thönes, Vorstandsvorsitzender der DMG MORI Aktiengesellschaft.

Offen und skalierbar

ADAMOS setzt auf enge Kooperation und Know-how-Austausch, stellt allen Beteiligten zentral entwickelte Lösungen sowie Services zur Verfügung und reduziert damit den Aufwand. Kontinuierlich werden neue IIoT-Anwendungen entwickelt. „Mit ADAMOS entsteht keine Abhängigkeit von externen Software-Anbietern. Maschinenbaukunden beziehen Maschinen und IIoT-/Software-Lösungen aus einer Hand und können ihre Daten souverän nutzen", so Thönes weiter.

Die Plattform bietet ein digitales Portfolio mit maschinenbauspezifischen sowie domain- und branchenspezifischen Anwendungen. International einsetzbar, lässt sie sich einfach implementieren und steht als
Cloud-Lösung oder „On Premise“ über stationäre Server zur Verfügung. Das Joint Venture nutzt standardisierte Lösungen und Schnittstellen und ist daher betriebssicher. Als „White-Label“-Lösung ermöglicht ADAMOS den teilnehmenden Maschinenbauern einen individuellen IIoT-Auftritt. Das bedeutet: Partner nutzen die zentrale Plattform, das Frontend zum Kunden können sie spezifisch in eigenem „Look & Feel“ gestalten.

Die ADAMOS App Factory konzentriert das technologische Know-how und Branchenwissen der Partner zur schnellen und gemeinsamen Entwicklung von Apps. Umfangreichere Applikationen zu den Themengebieten Planning, Predictive Maintenance, Machine Cockpit/Dashboarding und Maintaining Assistance sollen ab Anfang 2018 in der Cloud bereitgestellt werden. Davon profitiere die IIoT-Plattform nachhaltig – und somit auch das Partner- und Kundennetzwerk.

Partnerschaft auf Augenhöhe

Die ADAMOS GmbH und die ADAMOS App Factory starteten zum 1. Oktober 2017 mit rund 200 Experten. DMG MORI, Dürr, die Software AG und Zeiss sowie ASM PT sind zu gleichen Teilen an der ADAMOS GmbH mit Sitz in Darmstadt beteiligt. Zusätzlich können weitere Maschinen- und Anlagenbauer als Partner das Leistungsspektrum von ADAMOS nutzen. Jeder Partner vermarktet das ADAMOS-Angebot selbstständig. Die ADAMOS GmbH arbeitet als Plattformdienstleister und stellt somit allen Nutzern der Plattform führende IIoT-Werkzeuge und -Funktionen zur Verfügung. Die Vermarktung der individuellen IIoT-Lösungen erfolgt durch die beteiligten Partner.


Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgenden Kategorien:
Software, Digitalisierung der Zerspanungstechnik

QR code

Special Digitalisierung der Zerspanungstechnik

WT_Technology-Center_Toolroom_vernetzt.jpg Die aktuell wichtigste Aufgabenstellung für Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen ergibt sich aus der Digitalisierung der Produktionsumgebungen. Auf der EMO 2017 haben zahlreiche Anbieter IHRE Möglichkeiten für eine Smarte Zerspanung vorgestellt – mit unterschiedlichem Fokus spiegelten sich vielfältige Lösungen zur Vernetzung, Datenanalyse und zu neuen Services wider.
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2017/Fertigungstechnik/Ausgabe216/14827/web/Christian_Klapf.jpgUnterstützung entlang der Prozesskette
Mit dem digitalen Prozess-Assistenten emcoNNECT von Emco sollen Arbeitsvorgänge effizienter gestaltet und die Zuverlässigkeit der Maschinen weiter erhöht werden. Wir sprachen mit Dr. Christian Klapf, Leiter Forschung und Entwicklung bei Emco, über die Vorteile und Möglichkeiten der neuen Software. Von Ing. Robert Fraunberger, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren