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Hermle verbessert 2015 Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis

: Hermle


Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG konnte im Geschäftsjahr 2015 Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis leicht steigern und sich damit etwas besser als erwartet entwickeln. Nach vorläufigen Berechnungen nahm der Auftragseingang des schwäbischen Werkzeugmaschinenherstellers konzernweit um rund 8 % auf circa 360 Mio. Euro zu (Vj. 332,5), wobei sich die neuen Bestellungen sowohl im In- als auch im Ausland erhöhten. Positiv machten sich vor allem einzelne unerwartete Großaufträge im zweiten Halbjahr bemerkbar. Ende 2015 lag der Orderbestand mit rund 123 Mio. Euro etwa 3 % über Vorjahr (Vj. 119,1).

Der Hermle-Konzernumsatz vergrößerte sich um fast 3 % auf gut 356 Mio. Euro (Vj. 346,8). Gewachsen ist vornehmlich das Auslandsvolumen, während sich der Inlandsumsatz etwa auf Vorjahreshöhe bewegte. Das Ergebnis hat sich auf Basis des noch ungeprüften Jahresabschlusses leicht verbessert, obwohl es durch Währungseffekte aus der sprunghaften Aufwertung des Schweizer Franken zu Jahresbeginn einmalig belastet war: Der Konzernjahresüberschuss beläuft sich 2015 nach vorläufigen Zahlen auf rund 59 Mio. Euro (Vj. 58,8).

Die erneut sehr zufriedenstellende Geschäftsentwicklung nahm der Vorstand zum Anlass, dem Aufsichtsrat heute zu empfehlen, der Hauptversammlung am 6. Juli 2016 eine zum Vorjahr unverändert hohe Dividendenausschüttung vorzuschlagen: Das entspräche einer Basisdividende von 0,80 Euro je Stamm- und 0,85 Euro je Vorzugsaktie zuzüglich eines Bonus von 10,00 Euro je Aktie. Pro Vorzugsaktie würden damit 10,85 Euro ausbezahlt. Die Mitarbeiter der Hermle AG sollen im Anschluss an die Dividendenausschüttung wieder eine Prämie in Höhe von 70 % eines Monatsgehalts sowie einen festen Einmalbetrag erhalten, um ihren wichtigen Beitrag zum Unternehmenserfolg zu honorieren. Ende 2015 beschäftigte Hermle konzernweit 977 Personen (Vj. 964).

Zur Absicherung des künftigen Wachstums wird die Hermle AG im laufenden Jahr ein circa vier Hektar großes Grundstück nahe des Firmensitzes Gosheim im Nachbarlandkreis Rottweil erwerben. Dort sollen zusätzliche Flächen entstehen. Das entscheidende Kriterium für das neue Areal war, dass es anders als die bisherigen Flächen in Gosheim keinen baulichen Einschränkungen unterliegt, da es sich in einem reinen Industriegebiet befindet. Zudem verfügt es über eine gute Autobahnanbindung. Der geplanten Gesamtinvestition an diesem neuen Standort, die sich in den nächsten zwei Jahren auf circa 8 Mio. Euro belaufen wird, stimmte der Aufsichtsrat auf seiner heutigen Sitzung zu.

Ausführliche Zahlen zum Geschäftsjahr 2015 und
eine Prognose für 2016 veröffentlicht Hermle Ende April 2016.



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