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FERTIGUNG 2020

: Wedco


Das Schlagwort Industrie 4.0 ist in aller Munde. Auch im Bereich der Fertigungstechnik, respektive der Zerspanungstechnik, sollte dieses Thema Herstellern und Anwendern nicht gleichgültig sein. Mit der Tagung „FERTIGUNG 2020“ am 24. Juni in den Swarovski Kristallwelten will die Prozesskette.at die Zukunft der Fertigung und somit die Praxistauglichkeit von Industrie 4.0 genau hinterfragen und analysieren.

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Der Veranstaltungsort sind die neuen Swarovski Kristallwelten in Wattens. (Bild: Anatol Jasiutyn)

Der Veranstaltungsort sind die neuen Swarovski Kristallwelten in Wattens. (Bild:...

Industrie 4.0 wurde in den letzten Jahren überstrapaziert und ist teilweise zum Reizthema geworden. Trotzdem sollte diese Thematik speziell Anwendern von spanenden Werkzeugmaschinen nicht gleichgültig sein, im Besonderen die Vernetzung der Zerspanungstechnik und somit die absolute Transparenz im Fertigungsprozess. Fragen wie „Warum produziert eine Schicht weniger als eine andere?“ oder „Warum bricht ein Werkzeug, das andere nicht?“ bzw. „Sind meine Maschinen optimal ausgelastet?“ und „Welche Rolle spielen meine Mitarbeiter in diesem Prozess?“ sollten beantwortet werden.

Was ist möglich? Was ist sinnvoll?

In die Vernetzung der eigenen Fertigung zu investieren, wird mittelfristig kein Zerspanungsbetrieb ignorieren können. Produktivität und Effizienz sind zwei wichtige Argumente. Existentiell für ein Unternehmen ist zudem auch der Erhalt seines Know-hows: Transparenz der Prozesse dank Vernetzung der Fertigungsanlagen und –mittel hilft, das über einen langen Zeitraum gewachsene Wissen zu bewahren.

Erfolgreiche Beispiele aus der Praxis beweisen, dass Industrie 4.0 nicht nur Zukunftsmusik ist. So werden schon heute mit diversen Softwareprodukten unterschiedlichste Fertigungsmittel überwacht und analysiert. Auch Werkzeuge und Werkzeugmaschinen werden immer häufiger mit Sensoren und so mit Intelligenz ausgestattet. All diese Fakten
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Walter Sticht zeigt wie „Interaktive Information und Kommunikation“ funktionieren kann.

Walter Sticht zeigt wie „Interaktive Information und Kommunikation“ funktionieren...

werden bei der Tagung „Fertigung 2020 – Praxistauglichkeit Industrie 4.0“ hinterfragt und beleuchtet.

Die Veranstaltung im Detail

Der Veranstalter ist die Prozesskette.at, die Allianz für Präzisionsfertigung bestehend aus den sechs Partnerfirmen – Emag, GGW Gruber, Hermle, Wedco, Westcam und Zoller. Der Veranstaltungsort sind die Swarovski Kristallwelten in Wattens. Diese wurden am 30. April mit fast der doppelten Fläche wieder neu eröffnet. Die Prozesskette.at darf als erster externer Veranstalter die neuen Räumlichkeiten nutzen.

Im ersten Vortrag des Tages analysiert Univ. Prof. Dr. Wilfried Sihn, Geschäftsführer Fraunhofer Research Austria GmbH, „Praxistauglichkeit aus Sicht der Wissenschaft“. Danach widmet sich Dipl. Ing. (FH) Johann Hofmann, Leiter ValueFacturing® Maschinenfabrik Reinhausen GmbH und Gewinner des ersten Industrie 4.0 Awards 2013, mit seinem Beitrag „Industrie 4.0 erkennen und verstehen“ diesem faszinierenden Thema. Mit dem Vortrag „Interaktive Information und Kommunikation“ zeigt Walter Sticht, Alleingesellschafter Sticht Technologie und Gründer Stiwa Group, wie Mitarbeiter und Effizienz mit 4.0 profitieren können. Mit „Werkzeuge 2020“ gibt Lothar Horn, Geschäftsführer der Paul Horn GmbH und VDMA Vorsitzender für Präzisionswerkzeuge, einen ausführlichen Einblick in intelligente Werkzeugsysteme.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl wird um eine Anmeldung gebeten:
www.prozesskette.at
Der Veranstaltungsort sind die neuen Swarovski Kristallwelten in Wattens. (Bild: Anatol Jasiutyn)
Walter Sticht zeigt wie „Interaktive Information und Kommunikation“ funktionieren kann.
Johann Hofmann widmet sich dem Thema „Industrie 4.0 erkennen und verstehen“.
Wilfried Sihn betrachtet die „Praxistauglichkeit aus Sicht der Wissenschaft“.
Lothar Horn gibt einen Einblick über die „Werkzeuge 2020“.



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