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Eine Programmieroberfläche für Roboter und Werkzeugmaschine

: KUKA


KUKA und Siemens Drive Technologies zeigen erstmals eine Applikation, die den Roboter bedien- und programmiertechnisch optimal in die Sinumerik-Oberfläche integriert – ohne viel Aufwand und ergonomisch im Sinne von Integrator und Bediener der Werkzeugmaschinenwelt.

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Ein KUKA-Roboter im Einsatz an der Werkzeugmaschine. Die Ausführung der Roboterbewegungen bzw. die Bereitstellung der roboterspezifischen Funktionen werden durch die KUKA-Robotersteuerung KR C4 vorgenommen.

Ein KUKA-Roboter im Einsatz an der Werkzeugmaschine. Die Ausführung der Roboterbewegungen...

Die endkundenfreundliche Automatisierung von Werkzeugmaschinen benötigt die Integration von Industrierobotern in Bearbeitungszellen derart, dass sich vom Bediener vorzunehmende Modifikationen – wie z. B. Nachrüstungen – entweder automatisch auf den Roboter auswirken oder wenigstens ergonomisch den Vorgaben der Maschinenbedienung folgen. Darüber hinaus sollen alle zellenbezogenen Bedienhandlungen durch nur eine Bedieneinheit vorgenommen werden können. Dies schließt Interaktionen wie Bedienung im Normalfall, Freifahren, Teachen und Diagnose ein.

In parallelen Kanälen auf der Bedienoberfläche

Für eine entsprechend einfache und effiziente Lösungsumgebung hat KUKA die Funktionsbausteinbibliothek mxAutomation entwickelt. Mit ihr wird der Bewegungsablauf des KUKA Roboters komplett in der Sinumerik programmierbar.

Das bedeutet: Ohne besondere Kenntnisse der Roboterprogrammierung ist das Roboterprogramm mit den Werkzeugen der SPS-Programmierung mit STEP 7 von Siemens vollständig zu erstellen und soweit vorzubereiten, dass seine Fertigstellung innerhalb der Sinumerik-NC-Zyklenprogrammierung erfolgen kann. Der Ablauf von Werkzeugmaschinen- und Roboterprogramm lässt sich dann in parallelen Kanälen auf der Bedienoberfläche Sinumerik Operate verfolgen und bedienen.

Know-how auf den Roboter übertragbar

Mit dem
Sinumerik Handbediengerät HT8 und der Bedienoberfläche lassen sich nicht nur werkzeugmaschinenbezogene Einrichtaktionen, sondern in gleicher Bedienphilosophie auch Bahnpunkte und Funktionen des Roboters „einteachen“. Der aufwändige Einsatz verschiedener Handbediengeräte entfällt dabei.

Als Brücke fungieren auch hier die Bausteine von mxAutomation, die – angewendet innerhalb von Sinumerik verwalteten SPS-Dienstprogrammen – den Roboter über eine Profinet-Schnittstelle entsprechend „kommandieren“. Die Ausführung der Roboterbewegungen, die Bereitstellung der bereits bekannten bzw. neuen Roboter Safety-Funktionen und weiterer roboterspezifischer Funktionen werden durch die KUKA Robotersteuerung KR C4 vorgenommen.

Akzeptanz führt zum angestrebten ROI

Gegenüber einer manuellen Be- und Entladung zahlt sich der Vorteil eines Robotereinsatzes schnell aus – z. B. durch die hohe Qualität der Werkstückpositionierungen, die Möglichkeit einer dritten, vollautomatisierten Schicht oder die kurzen Umrüstzeiten für flexibles Produzieren.

Was der Automatisierung durch Industrieroboter oftmals im Wege stand, war die fehlende Akzeptanz durch die Bediener. Mit ihrer gemeinsamen Handlingslösung, basierend auf mxAutomation und den offenen Schnittstellen der Sinumerik-Steuerungen, haben KUKA und Siemens hier sicherlich neue Wege geebnet.
Ein KUKA-Roboter im Einsatz an der Werkzeugmaschine. Die Ausführung der Roboterbewegungen bzw. die Bereitstellung der roboterspezifischen Funktionen werden durch die KUKA-Robotersteuerung KR C4 vorgenommen.
Mit dem Sinumerik Handbediengerät HT8 und der Bedienoberfläche lassen sich nicht nur werkzeugmaschinenbezogene Einrichtaktionen, sondern in gleicher Bedienphilosophie auch Bahnpunkte und Funktionen des Roboters „einteachen“. (Bildquelle Siemens AG.)


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Roboterlösungen, Automatisierung

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