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Der Platz wird knapp, die Spannung steigt

: Messe Stuttgart


Die Moulding Expo wird vom 5. bis 8. Mai ihre Premiere feiern. Auf dieser neuen Leistungsschau des Werkzeug-, Modell- und Formenbaus, die in zweijährigem Turnus in Stuttgart stattfinden wird, gibt es die komplette Bandbreite dessen zu entdecken, was das Metier an Hightech zu bieten hat – von Formen für den Spritz- und Druckguss über Stanz- und Umformwerkzeuge bis hin zu den neuesten Entwicklungen im Modell- und Prototypenbau oder bei additiven Fertigungsverfahren. Den Besucher erwarten in Stuttgart zudem die Technologie-Highlights aller namhaften Zulieferer und Dienstleister dieses Industriezweigs.

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Vorschau auf die Moulding Expo 2015: die vollen Hallen der Messe Stuttgart.

Vorschau auf die Moulding Expo 2015: die vollen Hallen der Messe Stuttgart.

Gerade für die vielen „Hidden Champions“ der Werkzeug-, Modell- und Formenbaubranche haben Messen eine hohe Bedeutung. Für diese oft klein- und mittelständisch geprägten Unternehmen, die großes Know-how bündeln, aber nur selten eine Marketingstelle im Unternehmen besetzt haben, bzw. in denen der Chef selbst akquiriert, sind Messen wichtige Schnittstellen nach außen: zu möglichen neuen oder auch zu weit entfernten Kunden.

Auf der anderen Seite schreitet die technologische Entwicklung auf allen Ebenen stetig voran. Daher sind Messen ein wesentliches Instrument für jeden Werkzeug-, Modell- oder Formenbauer, um sich gezielt und effektiv an einem Ort über neueste Technologien zu informieren. Neben der Fachkompetenz in den Unternehmen ist die Qualität zugelieferter Produkte und Dienstleistungen – von Werkzeugmaschinen über standardisierte Systemkomponenten und Materialien bis zur Software für Fertigung und Organisation – nämlich mit entscheidend für die Güte der hergestellten Werkzeuge, Formen oder Modelle.

Stuttgart, der ideale Standort für die Moulding Expo

„Die Zahlen zeigen, dass die Moulding Expo zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort entsteht“, sagt Ulrich Kromer von Baerle. „Die Unternehmen haben uns ihr Vertrauen geschenkt und so die Frage beantwortet, ob der Markt überhaupt eine weitere Werkzeug-, Modell- und Formenbau-Messe benötigt. Unser Fokus liegt nun darauf, für Aussteller und Besucher gleichermaßen eine ideale Veranstaltung umzusetzen. Wir arbeiten konzentriert daran, dass die Moulding Expo auch die Leistungsschau der Branche wird, als die sie geplant wurde“, erklärt der Geschäftsführer
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Blick auf das Stuttgarter Messegelände.

Blick auf das Stuttgarter Messegelände.

der Messe Stuttgart weiter. Über 20 Prozent der Unternehmen, die im Mai in Stuttgart ihre Innovationen zeigen, kommen aus dem Ausland. Den größten Anteil unter diesen 26 Nationen nehmen Portugal, Italien, die Schweiz, Frankreich und die USA ein.

Aktuell sind die drei avisierten Messehallen 4, 6 und 8 bereits mit 550 Ausstellern belegt und der Platz ist knapp geworden. Bis Anfang Mai wird eine komplette Auslastung der verfügbaren Fläche von insgesamt 31.500 Quadratmetern erwartet. „Und was mich besonders freut“, so Kromer von Baerle, „rund ein Drittel aller Anmeldungen kommen aus dem Kernbereich des Metiers, sind also Werkzeugmacher oder Modell- und Formenbauer.“

Mosaik der Kooperationen

Die Messe Stuttgart ist Dienstleister und hat für die inhaltliche Ausprägung der Moulding Expo die vier wichtigsten Branchenverbände als Partner mit ins Boot geholt. Den Verband Deutscher Werkzeug- und Formenbauer (VDWF), den Bundesverband Modell- und Formenbau (MF), den Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und den Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW). „Von der Branche für die Branche“ lautet die Idee der Moulding Expo. Und das wird gelebt in Beiratssitzungen sowie gemeinsamen Veranstaltungen und Treffen zur Planung der Messe.

Auch bezüglich der von der Messe Erfurt organisierten
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Ulrich Kromer von Baerle, Geschäftsführer der Messe Stuttgart.

Ulrich Kromer von Baerle, Geschäftsführer der Messe Stuttgart.

Rapid.Area hat die Messe Stuttgart für die Moulding Expo eine Kooperation vereinbart. Die Sonderschau wird in Stuttgart das Thema Generative Fertigungsverfahren umfassend abbilden.

Klarer Themenfokus

In Halle 4 wird man einen Schwerpunkt zum Modell- und Prototypenbau finden. Dort werden auch die additiven Fertigungsverfahren angesiedelt sein. In Halle 6 trifft man die Werkzeug- und Formenbauer selbst an und auch Zulieferer, wie z. B. Normalien- oder Heißkanalanbieter bzw. Werkstofflieferanten. Und in Halle 8 geht es dann um Werkzeugmaschinen, Präzisionswerkzeuge, Spannmittel, aber auch um Werkzeugmacher, die ganz nah am Metall dran sind und z. B. Umform- oder Stanzwerkzeuge präsentieren.

Zeitgleiche Veranstaltungen ergänzen sich ideal

Parallel zur Moulding Expo finden zwei weitere Technologiemessen mit großer relevanter Schnittmenge zum Werkzeug-, Modell- und Formenbau auf dem Stuttgarter Messegelände statt: Die KSS, Fachmesse für sicheres Kühlen, Schmieren, Reinigen, Ölen, Fetten (5. bis 7. Mai, C2, ICS Internationales Congresscenter Stuttgart) und die Control, Weltleitmesse für Qualitätssicherung (L-Bank Forum [Halle 1], Halle 3, 5 und 7).

„Freuen Sie sich also auf die Moulding Expo, freuen Sie sich auf die neue Leistungsschau des Werkzeug-, Modell- und Formenbaus.“ Mit diesem Aufruf will der Messe-Stuttgart-Geschäftsführer nicht nur die Einkäufer der kunststoff-
und metallverarbeitenden Industrie, sondern auch alle Werkzeug-, Modell- und Formenbauer, Konstrukteure sowie Produktentwickler nach Stuttgart einladen, sich über Hightech-Werkzeuge, neueste Fertigungsverfahren und aktuelle technologische Innovationen zu informieren. „Immerhin sitzen wir hier mitten in einem der größten Märkte für Industriegüter und auf dem schönsten und modernsten Messegelände Europas“, so Kromer von Baerle.

Vorschau auf die Moulding Expo 2015: die vollen Hallen der Messe Stuttgart.
Blick auf das Stuttgarter Messegelände.
Ulrich Kromer von Baerle, Geschäftsführer der Messe Stuttgart.


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