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Abrundung der G-Baureihe nach oben

: GROB


Nachdem die Grob – in Österreich durch Alfelth Engineering vertreten – in den vergangen Jahren die Universalmaschinen G350 und G550 am Markt platziert hat, ist es nur konsequent, mit diesem erfolgreichen Maschinenkonzept in noch größere Abmessungen vorzustoßen. Die G750 ist nun die Abrundung der G-Baureihe nach oben.

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Bei den Universalmaschinen hat Grob mit der komplett neu entwickelten G750 die Baureihe nach oben erweitert.

Bei den Universalmaschinen hat Grob mit der komplett neu entwickelten G750 die...

Die nun größte Universalmaschine von Grob zeichnet sich durch einen Arbeitsraum von X, Y, Z mit 1.000 x 1.100 x 1.170 mm aus. Dadurch können große Werksstücke aus dem Formenbau, der Flugzeugindustrie und dem allgemeinen Maschinenbau ideal bearbeitet werden. Die G750 besitzt wie alle G-Module im Universalmaschinenbereich einen großzügig gestalteten freien Zugang zum Arbeitsraum. Die G750 hat eine Palettengröße von 800 x 800 mm bzw. 800 x 1.000 mm und ist hydraulikfrei ausgeführt, d. h. alle Bewegungen werden durch NC-gesteuerte Servomotoren umgesetzt.

Breite Optionspalette

Ein Palettenwechsler in hydraulikfreier Ausführung kann optional frontseitig ergänzt werden. Die Maschine gibt es in den Spindelvarianten 340 und 575 Nm (40% ED), bei einer Werkzeugaufnahme HSK-A100. Dabei stehen im Werkzeugspeicher 60 Werkzeuge zur Verfügung, die durch einen Zusatzspeicher auf 212 Werkzeuge erweitert werden können. Optional bietet GROB auch die Ausführung mit WZ-Aufnahme HSK-A63 an mit 46 und 206 Nm (40% ED) sowie eine Spindel mit 30.000 U/min und 63 Nm.

In der Fräs-/Dreh-Version mit HSK-T100 Schnittstelle leistet die Motorspindel 306 Nm und kann für die Drehbearbeitung festgesetzt werden. Der Drehrundtisch gestattet bei einem Werkstückdurchmesser von 1.280 mm eine max. Drehzahl von 500 U/min und erzeugt ein Antriebsmoment von maximal 4.050 Nm. Das Antriebskonzept der werkstücktragenden A, B und Y Achsen entspricht dem der kleineren Maschinen G350 und G550. Die spindelseitig angeordneten Vorschubachsen X und Z sind in Linearmotortechnik ausgeführt. Diese verschleißfreien Antriebe garantieren eine dauerhaft hohe Positioniergenauigkeit
und Regelgüte. Die Steifigkeit des gesamten Maschinenaufbaus wurde mittels FEM-Simulation optimiert, wobei besonders die Führungssysteme und Rundtischlagerungen großzügig dimensioniert sind.

Auf der EMO präsentierte Grob die G750 als Fräs-Dreh-Maschine sowohl in der Version ohne als auch mit Palettenwechseleinrichtung. Dabei zeigte das Unternehmen auch bei dieser Baugröße der Universalmaschinebaureihe die Vorzüge des Maschinenkonzeptes, wie den freien Spänefall und den großen Verfahrweg in Z-Richtung für Tieflochbearbeitungen. Die geometrische Genauigkeit der Maschine auch bei variierenden Tischbeladungen wird elektronisch durch eine volumetrische Raumkompensation unterstützt.

Weiter Modelle folgen

Auf der EMO hat Grob bereits angekündigt, dass die Erweiterung der Baureihe der Universalmaschinen nicht mit der G750 enden wird. „Wir werden das Business und die Baureihen kontinuierlich erweitern", erklärte German Wankmiller, Vorsitzender der Geschäftsführung der Grob-Werke.

Bei den Universalmaschinen hat Grob mit der komplett neu entwickelten G750 die Baureihe nach oben erweitert.
Die nun größte Universalmaschine G750 zeichnet sich durch einen Arbeitsraum von X, Y, Z mit 1.000 x 1.100 x 1.170 mm aus. In der Fräs-/Dreh-Version mit HSK-T100 Schnittstelle leistet die Motorspindel 306 Nm und kann für die Drehbearbeitung festgesetzt werden. Der Drehrundtisch gestattet bei einem Werkstückdurchmesser von 1.280 mm eine max. Drehzahl von 500 U/min und erzeugt ein Antriebsmoment von maximal 4.050 Nm.


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Universal-Bearbeitungszentren, Fräs-Drehzentren

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